· 

Yoga ein Gebet - Warum?

Der Himmel öffnet täglich - für uns - SEINE PFORTEN

Gebet und Yoga ist dasselbe - WARUM?

Es gibt Gläubige, die Yoga verurteilen, ohne eine wahrhafte Idee davon zu haben. Ich durfte dies ziemlich schockiert selbst schon in Freikirchen als auch über Mitmenschen erleben.

Dabei geht es im Gebet und in Meditation immer um dasselbe.


Das Eins-Sein

Definition des Wortes:
Yoga = Vereinigung/ Verbindung
Ursprung aus dem biblischen: yoke
Ursprung ebenso aus sanskrit: jugit


Die Verbindung zu unserem höheren Bewusstsein ist angesprochen. Wir spüren die Christus-Energie und der wahre Heimathafen unserer Seele in dieser hohen Verbindung. Jeder einzelne von uns, wenn er es möchte – Warum? Wir stammen alle aus derselben Quelle!
„Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?“ Paulus 1 Kor 3,16



Göttliche Führung

Yoga bietet den großen Vorteil, dass man es in und während der Ausübung über mehrere Stunden halten kann. 2,5 Stunden Yoga am Stück vergehen sehr schnell. Versuche dies einmal ausschließlich auf einem Stuhl sitzend in direktem Gebet. Ehrlicherweise kenne ich niemanden, der das macht oder schafft - drei Stunden am Stück.

Wenn nach so einer ausgiebigen Vereinigung im Anschluss Deine Intuition zu Dir spricht, kommt meist mehrfach derselbe Hinweis im Laufe des Tages zu Dir.

So kannst Du sicher sein, dass sind echte Botschaften für Dich! Dieser Führung des Universums nachzugehen ist sinnvoll, denn sie enthalten immer ein Geschenk. Selbst wenn Du es in diesem Moment nicht verstehen kannst oder Dein Intellekt Dir versucht einzureden, dass es nicht richtig ist… klärt es sich im Nachgang auf und Du verstehst den Sinn und bist bestenfalls dankbar dafür.

Falls Du Unterstützung brauchst, bitte darum.
„Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan!“
Matthäus 7,7

 
In 10 Jahren streng katholischem Ministranten-Dasein während meiner Jugend konnte ich das Göttliche nicht so finden, wie ich es heute habe. Das strenge Konzept und Nachplappern der vorgefassten Gebete langweilte mich innerhalb dieser Stunde schon bald (Ist mir heute bewusst). Mein Intellekt wurde nicht mit Ruhe beschenkt. Stattdessen bekam ich die Rückmeldung, wenn ich am Altar nicht aufrecht genug saß.

Meinungen und Wertungen

Vorgefasste Meinungen und Wertungen sind das Produkt unserer Erziehung, den Glaubenssätzen und was wir über die Dauer des Lebens an Erfahrungen machen. Eine extrem explosive Mischung unseres „mind“ = „Intellekt“.

Meditationen bieten eine Chance der Neuausrichtung und der Leerung des angehäuften „Eimers“ unseres Unterbewusstsein/ Unbewussten.


Vor allem stellt sich mir persönlich regelmäßig die Frage: Wer glaubt auf dieser Erde als Individuum über jemand anders urteilen zu dürfen? Wie gefährlich das ist, bekommen wir täglich über die sozialen Medien und ihren Missbrauch vorgeführt.
 

Urteilen wir nicht alle? Unbewusst oder bewusst.

Fang an, Dich zu beobachten… Du wirst geschockt sein, wie oft es auch Dir selbst ganz schnell passiert.

Wenn Du erst einmal so weit bist, hast Du jedoch den ersten großen Schritt getan. Nun geht es gar nicht um Strenge Dir gegenüber, sondern darum es zukünftig zu verändern/ zu stoppen - durch Achtsamkeit. So hast Du die Chance Dein Wesen von diesem Auto-Piloten zu befreien. Wieder zu werden wie ein Neugeborenes. Sie bekommen über die Jahre eine Programmierung ihrer direkten Umwelt und Lehrer (Eltern, Geschwister, Verwandte, Freunde, Schullehrer uvm.)

In der Bibel dokumentiert: „Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht in das Reich der Himmel kommen!“ Matthäus 18, 3

Seid wie die Kinder - Was zeichnet sie aus?

Kinder sind genial! Sie leben authentisch, offen und ehrlich. Sammeln Erfahrungen, sind hartnäckig, kreativ, musikalisch, neugierig, unschuldig, im Miteinander nicht nachtragend, spielerisch, sportlich, Wut lebend uvm.

Warum bewusst sein?

Prinzipiell finde ich es wichtig, dass ein Mensch nach Vereinigung mit seinem höheren Bewusstsein sucht. Hierbei ist die Rede vom göttlichen, lichtvollen Bewusstsein.

Welcher „Zug“ dabei genommen wird, sollte jedem frei überlassen sein. Kundalini Yoga durfte ich dabei als echten ICE kennenlernen. Dankbar für diesen großen "Werkzeugkasten aus dem Orient", der uns täglich strahlen lässt.
 
Es ist gut einen Weg auszuwählen und diesen selbst verpflichtend zu gehen. Bestenfalls - den für sich - wirkungsvollsten. Das freie Denken und sein Vermögen sollte man dabei jedoch behalten dürfen.
 
Nicht als Gefangener des „mind“ Tag für Tag zu sein ist Teil des Segens für Praktizierende. Denn das ist die schlimmste Gefangenschaft aller Varianten. In scheinbarer Freiheit sich selbst zu betrügen. Indem sich die Gedankenspirale verselbständigt und sich auf diesem Weg alles Mögliche eingeredet wird. Dabei geht es oft um „die Anderen“, wenn man zuhört. Anstatt zu verstehen, dass man es selber ist und macht (was auch immer man da eingeredet bekommt).

Wenn ich mich sorgen müsste, wäre es um die Menschenmenge, die an nichts glaubt. Sich ausschließlich via „Social Media“ und „Netflix“ betäubt und/ oder Spielkonsole zockt.

SAT NAM.



Rechte vorbehalten an Fotos und Text: Gabriele Fauler

Kommentare: 0 (Diskussion geschlossen)
    Es sind noch keine Einträge vorhanden.